• Von SEO zu GEO: Studierende auf die Zukunft vorbereiten

    In einer dreitägigen Werkstatt an der FH JOANNEUM lernten Studierende die Zukunft der Websuche im Zeitalter von KI kennen. Im Fokus stand dabei der evolutionäre Sprung von klassischem SEO hin zu GEO.

  • „Prognosen sind schwierig. Besonders, wenn sie die Zukunft betreffen.“ Vor genau dieser Herausforderung steht die Ausbildung im Medienbereich, wenn sich Technologien rasant verändern. Im Studiengang „Journalismus und Public Relations (PR)“ an der FH JOANNEUM setzte eine dreitägige SEO-Werkstatt genau hier an – mit dem Fokus auf den evolutionären Sprung von der klassischen Suchmaschinenoptimierung hin zu KI-gestützten Systemen.

    Wie vermittelt man Wissen über ein Berufsfeld, das sich mitten im Umbruch befindet? Die Antwort: Nicht durch reine Theorie, sondern durch aktives Tun. Im Rahmen einer dreitägigen Praxis-Werkstatt erarbeiteten die Studierenden die Fundamente der modernen Suche und blickten weit über den aktuellen Tellerrand hinaus.

    Drei Stufen zum Erfolg: Verstehen, Anwenden, Weiterdenken

    Die Werkstatt brach bewusst mit dem klassischen Frontalvortrag und setzte stattdessen auf ein dreistufiges, interaktives Konzept:

    1. Verstehen: Wie funktioniert die Suche überhaupt im Kern? Die Studierenden tauchten tief in die Mechanismen von Crawl, Index und Rank ein.
    2. Anwenden: Graue Theorie wurde sofort lebendig. Anhand von zwei echten Praxisprojekten optimierten die Teilnehmer selbst, statt nur zuzuhören.
    3. Weiterdenken: Der Blick in die Zukunft. Welche Auswirkungen hat Künstliche Intelligenz auf die Suche – und was bedeutet das für das gesamte Berufsfeld?

    Der rote Faden: SEO ist die Basis, GEO ist die Evolution

    Der zentrale Kernsatz der drei Tage machte deutlich, wohin die Reise im Digitalmarketing und Journalismus geht: „SEO ist die Basis, GEO ist die Evolution. Wer das Fundament versteht, hat den größten Teil schon erledigt.“

    Während die klassische Suchmaschinenoptimierung (SEO) traditionell dafür sorgt, überhaupt in den Suchergebnissen von Google & Co. gefunden zu werden, rückt nun GEO (Generative Engine Optimization) in den Fokus. Hierbei geht es darum, von KI-Systemen wie ChatGPT, Gemini und Co. verstanden, zitiert und aktiv empfohlen zu werden.

    Warum dieser Fokus? Weil man die Zukunft nicht auswendig lernen kann. Aber man kann lernen, wie man strategisch denkt, wenn sich die Spielregeln ändern. Genau diese Kompetenz werden die angehenden Medienprofis in fünf Jahren dringend brauchen – ob in Redaktionen, PR-Agenturen oder Kommunikationsabteilungen, in denen KI das Handwerk fundamental umbaut.

    Ein Blick in die Zukunft des Berufsfeldes

    Neben den handwerklichen Kniffen gab die Werkstatt einen fundierten Ausblick darauf, wie die tägliche Arbeit mit KI künftig aussehen wird. Die Studierenden diskutierten intensiv über die tiefgreifenden Auswirkungen der Künstlichen Intelligenz auf das Berufsbild von Journalisten und PR-Managern.

    Ein großes Dankeschön gilt dem Studiengang Journalismus und Digitale Medien der FH JOANNEUM, insbesondere Robert Gutounig und Wolfgang Kühnelt für das Vertrauen, sowie den Studierenden für das großartige Engagement. Die zahlreichen und tiefgründigen Fragen der Teilnehmenden haben gezeigt: Die nächste Generation der Medienmacher ist bereit für die Zukunft der Suche.

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